Geschichte & Herkunft

Das erste bekannte Beispiel einer solchen Kuppel wurde von Walther Bauersfeld einem deutschen Ingenieur und Physiker (ab 1879 bis 1959) erfunden. Im Jahr 1926 erbaute er das Planetarium Jena der Carl-Zeiss-Werke. Richard Buckminster Fuller nahm das Konzept an und entwickelte die Technologie weiter. Er prägte den Begriff „(engl. geodesic Dome)“ in den 1940er Jahren. An der Expo 1967 in Montreal stellte Fuller den Pavillon Biosphère auf und so wurden die Domes international bekannt. Sie zeichnet sich durch ihre Stabilität, Effizienz und Leichtigkeit aus.

Die geodätische Bauweise wird als Fachwerkbau bezeichnet und ist ein Polyeder (Vielflächner oder Ebenflächner). Bei dieser speziellen Figur liegen alle Verbindungspunkte der tragenden Struktur auf der Oberfläche einer Kugel.

Diese sind jeweils durch Streben mit mindestens vier und bis zu sechs weiteren Punkten verbunden. Die Kugeloberfläche wird durch die Struktur in flache Dreiecke unterteilet die wiederum in Fünf und Sechsecken zusammengefasst werden. Es ergibt sich daraus ein Prinzip, das einer rhythmischen Ästhetik folgt und überaus vorteilhafte Eigenschaften aufweist.

Das Prinzip ist in der Natur bei den größten nachgewiesenen Molekülen zu finden welches ein überzeugender Beweis für die Stabilität und Effizienz der Struktur ist.

Die geodätische Kuppel kann für viele verschiedene Funktionen verwendet werden. Die wohl einfachste Form ist das Gewächshaus in der grünen Landschaft.

Auf einer Veranstaltung ist es auf jeden Fall ein Hingucker und erregt automatische die Aufmerksamkeit.

Er kann je Event individuell gestaltet werden. In verschiedenen Farbvariationen der einzelnen Flächen oder der Streben. Auch können die Flächen mit verschiedenen Materialen bezogen werden. Ob durchsichtiges Fenster oder deckende Tücher ist ganz eine Geschmackssache.